26.01.2013 – Alpenüberquerer machen erste gemeinsame Wanderung

Verfasst am: 27.02.2013

Im Wahlpflichtfach „Technik und Naturwissenschaften“ planen 11 Schüler der sechsten bis achten Klasse der Montessori Schule Heidesheim derzeit eine mehrtätige Wanderung in die Alpen. Zur Vorbereitung brach ein Teil der Alpenüberquerer am Samstag, den 26.01.2013, zu der ersten gemeinsamen Tour in den Binger Wald auf.

Wir starteten um 9.00 Uhr bei minus 5 Grad mit dem betreuenden Lehrer, Thomas Schmidt, von Bingen aus in Richtung Kreuzbach Klamm. Am Einstieg zur Klamm erwartete uns schon die erste Überraschung. Wegen Reparaturarbeiten war die Klamm gesperrt. So änderten wir unsere Route und wanderten auf einem schmalen, schneebedeckten Schieferpfad in Richtung Schweizerhaus. Dort wurden wir, Beau, Leon, Luke und Max  von einer noch etwas verschlafenen Herde Schafe begrüßt. Nachdem wir die Schafe einige Zeit interessiert beobachtet haben, liefen wir weiter zur Burg Rheinstein. Stark beeindruckt von dem tollen Gebäude ging es auf dem Eselspfad weiter Richtung Morgenbachtal. Das nächste Erlebnis ließ nicht lange auf sich warten. Wir fanden das Skelett eines Rehs und auf dem Weg verstreute Fellreste sowie Blutspuren. Wir stellten uns viele Fragen: Ist dort ein Reh abgestürzt? Hat es ein Jäger dort abgelegt? Welche Tiere haben das Reh eventuell gerissen?

In Gedanken immer noch bei dem etwas gruseligen Schauplatz, machten wir an einem tollen Aussichtspunkt mit Blick auf den Rhein und Burg Reichenstein eine kurze Frühstückspause.

Danach ging es mehr als drei Kilometer das Morgenbachtal hinauf. Wasserfälle, Eiszapfen und viele Tierspuren waren zu entdecken und ließen keine Langeweile oder gar Müdigkeit aufkommen. Am oberen Ende des Morgenbachtals angekommen, ging es die Steckeschläferklamm hinauf. Staunend betrachteten wir die in die Bäume geschnitzten Fratzen, die eine richtige Attraktion sind.

Weiter ging es in Richtung Forsthaus Heiligkreuz, dann steil hinab zur Jugendherberge und letztendlich entlang der Eisenbahnschienen zurück zum Startpunkt. Nach über vier Stunden Wanderzeit, geschätzten 20 bis 23 Kilometern und zirka 400 Höhenmetern kamen wir sehr zufrieden und gut gelaunt am Auto an. Die einstimmige Meinung der gesamten Gruppe: „So eine Wanderung muss unbedingt wiederholt werden.“